Was ist Skysurfen?
 

Infos zum Skysurfen

Was ist Skysurfen?
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Wie kommt man zum
Skysurfen?
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Skysurfen ist ein Teamsport, bestehend aus Performer (Skysurfer) und Cameraflyer (Videomann). Abgesprungen wird aus 4000 m Höhe, mit einer Freifallgeschwindigkeit zwischen 150 - 320 km/h und einer Freifallzeit von ca.60 Sekunden. Der Ablauf des Sprunges, mit der Reihenfolge der Figuren und die Position des Cameraflyers wird vorab am Boden in einem Briefing besprochen, um ein reibungsloses Zusammenspiel des Teams zu gewährleisten.

Das Skysurfboard ist eine Spezialanfertigung aus Carbon, Fiberglas und Aluminium, da es auf der einen Seite sehr verwindungssteif, auf der anderen Seite vom Gewicht sehr leicht sein muss. Während die allgemeine Vorstellung darauf beruht, beim Skysurfen handle es sich wie um das klassische Surfen auf dem Wasser, ist es doch eher so, dass es sich hierbei mehr um Rotationen um verschiedene Achsen handelt.

Die Aufgabe des Cameraflyers besteht darin, den Skysurfer mit seiner digitalen Kamera, die an seinem Helm befestigt ist zu jeder Zeit in der Mitte des Bildes zu halten und ihn aus verschiedenen Winkeln bzw. Positionen zu präsentieren.
Da der Skysurfer bedingt durch die schnellen Rotationen von bis zu vier Umdrehungen/Sekunde nur schlecht den optischen Höhenmesser wahrnehmen kann, führt er zusätzlich noch ein akustisches Höhenwarngerät ,welches an der Brille befestigt wird. In 1200 m Höhe trennen sich Surfer und Cameramann voneinander, um beim Öffnen des Hauptfallschirms zwischen 800 und 1000m eine Kollision zu vermeiden.

Kurz vor der Landung löst der Surfer mittels eines Releasesystems die Bindung und wirft das Brett anschliessend in 1-2 m Höhe ab .
Am Boden wird dann das Video vom Team ausgewertet und Verbesserungsmöglichkeiten bezüglich der Figuren aber auch der Präsentation bzw. Choreographie besprochen.

Bei Wettkämpfen dient das Video der direkten Bewertung für die Kampfrichter am Boden ,wobei 2 Pflicht - und 5 Kürsprünge zu bewältigen sind, welche nach 4 Kategorien bewertet werden:

A: Schwierigkeitsgrad der Figur
B: Ausführung des Sprungs bzw. der Figuren
C: Artistik bzw. Choreographie sprich Zusammenspiel zwischen Surfer und Kameramann
D: Kameraführung ,d.h. ruhiges Bild, Zentral, Kreativität der Präsentation

Bei den Pflichtsprüngen werden aus einem Pool von 10 Figuren jeweils 4 gezogen, die dann auch in der entsprechenden Reihenfolge gezeigt werden müssen.
Die Kürsprünge ,auch Freerounds genannt hat sich das Team schon im Vorbereitungszeitraum erarbeitet.