Sportler lieben bequeme Betten
Zwei sportbegeisterte Fallschirmspringer haben unlängst in einem Referat
darüber gesprochen, wie sie damals, vor langer Zeit, zum Fallschirmsport gekommen waren. Der eine – nennen wir ihn
Robert – erinnerte sich genau, wie er damals sein Kinderzimmer mit seiner Schwester geteilt hatte und man die
Betten als Hüpfburgen umgenutzt hatte. Robert sprang jeweils von der einen Matratze auf die andere und ließ dabei
einen Urschrei durchs Schlafzimmer hallen, als wäre er Tarzan. Er tat dies mit einem Tuch, das er um die
Schultern band und verwandelte sich so in einen fliegenden und hüpfenden Sportler. Leider reichte seine
Sprungkraft nicht jedes Mal und er verpasste die Betten hin und wieder, so dass er sich häufiger mal eine Beule
holte. Weil Robert ein schlaues Bürschchen war lernte er sich selber eine Falltechnik, was ihm von seiner
Schwester den Nicknamen „Fallschirmspringer“ eintrug. Von diesem Punkt sei es kein langer Weg mehr gewesen, sich
für den Fallschirmspringer Sport zu interessieren. Bald fand er sich als junger Mann in einem Flugzeug wieder
und sein Vater rief ihm zu, spring, Junge spring!
Auch sein Freund Alex wusste beim Referat vor der Abschlussklasse eines
kleinen Gymnasiums Interessantes zu erzählen. Sportler wie er seien richtige Abenteurer, sagte er zu Beginn. Auch
er hätte auf einer Matratze gelegen und sei auf den Betten herumgehüpft, erzählt er weiter.
Doch Fallschirmspringer hätte er deswegen nicht werden wollen, witzelte er und schenkte seinem Sportler Kollegen
ein breites Grinsen. Dass sein Kollege aber die Matratze zur Sprache bringe, sei ganz interessant. Sportler, vor
allem Fallschirmspringer lieben bequeme Betten. Nichts ist so unbequem wie eine schlechte Matratze. Gerade weil
der Körper beim Absprung und später bei der Landung großen Strapazen ausgesetzt sei, dürfe man als
Fallschirmspringer auf keinen Fall auf gemütliche Betten verzichten. Das gelte nicht nur für Sportler oder
Fallschirmspringer, sondern auch für Menschen, die tagein, tagaus, einer gewöhnlichen Arbeit nachgehen. Wer in
einem schlechten Bett schlafe, bei dem eine Matratze gleich noch mit Sprungfedern bestückt ist, hat wohl auch
nicht nur keinen erholsamen Schlaf, sondern auch reichlich sonstige Beschwerden, die bei Kopfschmerzen anfangen,
und bis hin zu allgemeinem Unwohlsein führen können. Nach diesem Ausflug in die Welt der Betten, erzählte der
Fallschirmspringer weiter, wie er zum Sportler geworden sei. Ursprünglich spielte er nämlich Eishockey und eine
Karriere wie Fallschirmspringer sei nie zur Diskussion gestanden. Der Zufall wollte es aber, dass bei einem
Spiel seiner Mannschaft Robert zugegen war, der als Sponsor der Mannschaft seine Schule für Fallschirmspringer
bekannt machen wollte. Alex erinnert sich, dass sich die meisten Zuhörer damals eher langweilten, nur er habe
gespannt den Worten gelauscht, die der Fallschirmspringer von sich gab. Schon damals habe Robert von den
Matratzen erzählt und vom Hüpfen auf den Betten. Sie beide verbindet heute eine enge Freundschaft, in der man
alles teilt. Auch Geheimtipps über die wirklich gesunde Matratze sollen immer wieder für Gesprächsstoff
sorgen.
Sportler lieben bequeme Betten. Dies ging aus einem Referat hervor, welches
zwei Fallschirmspringer an einer Schule mitzuteilen wussten. Dass der erste Sprung als Fallschirmspringer nicht
einer ins kalte Wasser, als vielmehr einer auf eine gute Matratze gewesen sei, war eine der witzigen Anekdoten,
welche die beiden Sportler zum Besten gaben.
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